Stillen – ganz normaler Alltag, und trotzdem manchmal so verdammt schwer

Nun stille ich schon seit 5 Wochen und 5 Tagen. Es klappt bisher wirklich super und ich bleibe am Ball. Ab und an streiche ich mal die Milch aus, musste dies aber auch schon lange nicht mehr tun. Manchmal ist es schon anstrengend, besonders nachts, wenn die Kleine gerade am wachsen ist und jede Stunde essen möchte. Mir tut gerade die rechte Brustwarze bzw. der Brustwarzenhof weh und er ist ein bisschen gerötet. Ich werde Lanolin nehmen und draufstreichen, das hilft sehr gut.

Wenn ich unterwegs bin, klappt es mittlerweile auch immer besser. Ich sage, Übung macht den Meister und dieser ist ja sprichwörtlich noch nie vom Himmel gefallen. Ich ziehe mir grundsätzlich immer weitere Oberteile an und lasse den BH weg. Wenn ich sie anlege, lege ich ein Spucktuch drüber und halte mit meinen Fingern die Brustwarze bzw. die Brust damit sie auch mit der Hand ein wenig verdeckt ist, falls das Tuch rutscht. Es ist am Anfang ein bisschen schwierig und es kostet auch eine gewisse Überwindung aber klappt dann letztendlich super. Und über jeden Fortschritt bin ich mega stolz. Ich bin gespannt, wie es weiter geht…

 

 

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Ein kleiner Schluck für das Baby – eine große Überwindung für die Mama

Nach den 2 Tagen hatte ich meinen Milcheinschuss. Die Brust wurde prall und tat echt weh. Ich lernte die Brust mit Stillöl zu massieren  und die Hebamme riet mir zuerst einen warmen (vor dem Stillen) und dann einen kalten Waschlappen (nach dem Stillen) anzuwenden. So hatte es dann einigermaßen geklappt. Die Kleine hatte erst Schwierigkeiten die Brust in den Mund zu nehmen. Einmal war es sogar so, dass es gar nicht mehr geklappt hat. Meine Hebamme kam dann nachts und hat mir geholfen. Daraufhin lief alles super. Wenn die Kleine nicht oft genug getrunken hat, habe ich einfach die Milch ausgestrichen. Auch ein-, zweimal unter der Dusche. Es hat weh getan und Überwindung gekostet. Aber es war machbar und auszuhalten. Nach ein paar Tagen hatte sich dies aber erledigt. Zum Glück blieb ich vor wunden Brustwarzen verschont.

Ich war froh, dass ich meine Hebamme hatte, die mir in der Zeit super geholfen hat.

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Die ersten zwei Tage – Auch das Baby muss es erst lernen

Ich erinnere mich zurück.

Am 07.01.13 kam meine Maus auf die Welt. Ein paar Stunden später oder so hab ich sie anlegen dürfen. Die Hebamme hat mir geholfen und es klappte super. Am selben Tag bin ich nach Hause gegangen. Dort klappte auch alles gut. Meine Wochenbett Hebamme half mir und wir machten aus, dass sie jeden Tag mehrmals kommt.

Die Kleine hatte ein Ritual, das ich erst einmal kennen lernen musste. Als ich wusste, wie es ging, war es ganz einfach. Ich brauchte nur ein wenig Geduld. Sie musste es ja auch erst einmal lernen. Zuerst hatte sie den Kopf hin und her bewegt. Dann kurz geschrien, dann kam ein Nieser und dann hat sie die Brust nach mehrmaligem Anlecken in den Mund gesteckt und getrunken. Nach der einen Seite, wickelte ich sie und dann ging das Spielchen an der anderen Brust wieder los. Ab und an rutschte sie ab. Zwischendurch war es schon ein wenig unangenehm. Zwei Tage ging das so mit dem Ritual …

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